Interview mit FundiWatch in der MIZ über Recherchen zu christlichem Fundamentalismus und unsere Arbeit
In Ausgabe 02/26 der MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit) ist ein Interview mit FundiWatch über unsere Recherche- und Aufklärungsarbeit und das Kollektiv FundiWatch erschienen.
Als wir das Interview gegeben haben, waren die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die ursprünglich geplante Anerkennung des ICF Karlsruhe als Träger der freien Jugendhilfe noch nicht absehbar. Nun hat sich der Jugendhilfeausschuss – auch unter Bezugnahme auf unsere Recherchen – gegen die Anerkennung entschieden. Wir sehen das auch als Bestätigung für die Relevanz unserer Arbeit.
Insbesondere auch, weil die Mitglieder*innen des Jugendhilfeausschusses nicht einfach auf unsere Recherchen vertraut haben, sondern diese zum Anlass nahmen, den Hinweisen näher nachzugehen und sich selbst ein Bild zu machen.
Und umso mehr gilt:
„Christlichem Fundamentalismus entgegenzutreten ist sicherlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Selbstverständlich tragen hier auch die Religionsgemeinschaften eine große Verantwortung. Gleichzeitig sind aber auch entsprechende Bildungsangebote erforderlich, unabhängige Beratungs- und Aufklärungsstellen, klarere Kriterien bei staatlichen Kooperationen u.v.m.
Und letztlich ist natürlich auch immer im Blick zu behalten: Radikalisierungen sowohl im politischen als auch im religiösen Bereich haben insbesondere auch gesellschaftliche Gründe wie Armut, Perspektivlosigkeit, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Misogynie… – die Liste ließe sich lange fortsetzen.“
Matthias Pöhl von FundiWatch im Interview mit der MIZ
Das Interview ist hier frei abrufbar. Wer uns unterstützen möchte, findet hier Möglichkeiten – jeder Euro hilft! 💜
Mehr zu unserer Arbeit auch im Podcast von SchönerGlauben.
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