Talk der Evangelischen Akademie Frankfurt zur „Prostitutions-Anstalt“

Eine BĂŒhne (auch) fĂŒr christlichen Fundamentalismus?

RegelmĂ€ĂŸig veranstaltet die Evangelische Akademie Frankfurt die Reihe „Humor ist…“ zu den aktuellen Folgen der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt„. Am 06.05. ging es nun um die sog. „Prostitutions-Anstalt“ vom 28.04.2026, die bereits kontroverse Reaktionen ausgelöst hat (Livestream weiterhin hier abrufbar).

Sexarbeiter*innen selbst waren auf dem Podium zur Diskussionsrunde nicht vertreten. Als Diskutant*innen trafen dort Dr. Nathalie Eleyth von der UniversitĂ€t ZĂŒrich und Kerstin Neuhaus, vorgestellt als Referentin beim Bundesverband Nordisches Modell e.V., aufeinander.

Doch Kerstin Neuhaus ist „mehr“ als das – und weitreichend in der christlich-fundamentalistischen „Anti-Sexarbeit-Bewegung“ vernetzt. Überraschenderweise blieb das jedoch unerwĂ€hnt. Und das, obwohl sich offenbar auch die Redaktion der „Anstalt“ einseitig auf (vorsichtig formuliert) „fragliche“ Quellen bezog.

WEITERLESEN

Anekdotische Evidenz voller WidersprĂŒche trifft auf komplexe Wissenschaft

Die gegenlĂ€ufigen EinschĂ€tzungen der beiden PodiumsgĂ€st*innen zur „Anstalt“ wurden schnell deutlich:

Kerstin Neuhaus zeigte sich von der Folge der “Anstalt” begeistert. Und nutzte – wenig ĂŒberraschend – die Gelegenheit, fĂŒr die Umsetzung des sog. „Nordischen Modells“ in Deutschland zu werben. Und zwar v.a. mit anekdotischer Evidenz.

Matthias Blöser (Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN), Kerstin Neuhaus, Dr. Nathalie Eleyth (v.l.n.r.); Quelle: Youtube, Evangelische Akademie Frankfurt

Mit dem Begriff „Nordisches Modell“ ist eine Kriminalisierung der Nachfrage von Sexarbeit gefragt. ZunĂ€chst in Schweden eingefĂŒhrt, streben schwedische AnhĂ€nger*innen seit mehr als einem Vierteljahrhundert danach, dieses zutiefst sexarbeitsfeindliche Regime auch in anderen LĂ€ndern zu etablieren. Vertreter*innen dieses Prostitutionsregimes behaupten, dass Sexarbeiter*innen durch das VergĂŒtungsverbot ihrer TĂ€tigkeit „entkriminalisiert“ wĂŒrden. Doch Selbstvertretungen, FachverbĂ€nde und Menschenrechtsorganisationen berichten stattdessen eine Zunahme von Stigma und Diskriminierung und erteilen dieser Politik seit Langem eine kategorische Absage. Das erwĂ€hnte auch die „Anstalt“ am Rande – ohne sich jedoch mit den Grundlagen dieser Position auseinanderzusetzen. Im Faktencheck zur Sendung finden sich diese breit in der wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung vorhandenen EinwĂ€nde jedenfalls nicht wieder.

Weil Neuhaus mal in Schweden war, und sich dort mit anderen BefĂŒrworter*innen des „Nordischen Modells“ getroffen hat, weiß sie, dass ein sog. Sexkaufverbot gut ist… Auf dieser Ebene schiebt Neuhaus Kritik an der Kriminalisierung der Nachfrage beiseite – mit Verweis auf ihre persönlichen EindrĂŒcke. Außerdem sollten sexuelle Handlungen laut Neuhaus nur dann stattfinden, wenn beide Seite dies tatsĂ€chlich wollen. Ist Geld im Spiel, sei fĂŒr sie Einvernehmlichkeit ausgeschlossen, so Neuhaus.

Eleyth hingegen kritisierte die Sendung und die Forderung nach einem sog. Sexkaufverbot unter Bezugnahme auf wissenschaftliche Studien deutlich.

GegenĂŒber FundiWatch resĂŒmmiert Eleyth die Veranstaltung:

„Die Diskussion hat fĂŒr mich noch einmal bestĂ€tigt, dass die sog. Antiprostitutionsbewegung hĂ€ufig nicht von den Rechten und Stimmen von Sexarbeiter*innen ausgeht, sondern von einer bestimmten Sexualmoral, die mithilfe des Strafrechts durchgesetzt werden soll.

Dabei wird moralische Ablehnung mit rechtspolitischer Notwendigkeit verwechselt. Empirische Befunde zu den Folgen von Kriminalisierung, VerdrÀngung und Stigmatisierung werden kaum ernst genommen, wÀhrend Sexarbeit, sexualisierte Gewalt und Menschenhandel rhetorisch so ineinandegeschoben werden, als handele es sich um dasselbe.

Das ist nicht nur wissenschaftlich unsauber, sondern auch ethisch problematisch: Schutz entsteht nicht durch EntmĂŒndigung, sondern durch Rechte, Sicherheit, Beratung und Respekt vor der Selbstdeutung von Menschen in der Sexarbeit.“

Wer ist Kerstin Neuhaus?

Völlig unerwÀhnt bleibt in der Diskussion, dass Kerstin Neuhaus keine unabhÀngige Expertin ist sondern in diversen Netzwerken vorrangig aus dem christlich-fundamentalistischen Spektrum aktiv ist.

Da lohnt es sich – gerade auch im Hinblick auf aktuelle Vorkommnisse – genauer hinzusehen. Wieso in der Evangelischen Akademie Frankfurt genau dieser Hinweis ausblieb, mĂŒssen die Veranstaltenden beantworten.

AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V. & Freikirche „Projekt X“

Denn neben ihrer TĂ€tigkeit beim Bundesverband Nordisches Modell ist Neuhaus GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Vereins AugsburgerInnen gegen Menschenhandel. Vorsitzender des Vereins ist der evangelikale Pastor Klaus Engelmohr, der zugleich die Augsburger Freikirche Projekt X Augsburg leitet.

Quelle: auxgegenmh.de/verein
Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. (ggmh)

AugsburgerInnen gegen Menschenhandel ist Mitglied im evangelikal ausgerichteten Netzwerkverein Gemeinsam gegen Menschenhandel (ggmh), ĂŒber den wir bereits mehrfach berichteten und zu dem rund 40 Mitgliedsorganisationen gehören.

Engelmohr ist Mitglied im Vorstand von ggmh, zu dessen weiteren Mitgliedern neben dem ehemaligen Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD) und ehemaligen Bundestagsabgeordneten (CDU) Frank Heinrich, seinerseits lange aktiv bei der Heilsarmee, auch die Vorsitzende des umstrittenen Vereins Mission Freedom, Gaby Wentland, gehört.

Aus der vollstationĂ€ren Einrichtung fĂŒr minderjĂ€hrige Betroffene von sexueller Gewalt „Haus SeeNest“ von Mission Freedom wurden gerade erst alle Kinder vom Jugendamt OberallgĂ€u wegen mutmaßlich kindeswohlgefĂ€hrdender Erziehungsmethoden in Obhut genommen. Nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft gegen die Heimleitung wegen des Verdachts der Misshandlung Schutzbefohlener. Mittlerweile hat Mission Freedom mitgeteilt, den Betrieb des Haus SeeNest eingestellt zu haben und keine rechtlichen Schritte mehr zu verfolgen. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen laufen weiter. Mehr dazu hier.

GegenĂŒber dem evangelikalen Medienmagazin Idea teilte ggmh mit, Gaby Wentland lasse ihre VorstandstĂ€tigkeit dort bis zur KlĂ€rung der VorwĂŒrfe vorlĂ€ufig ruhen.

Neustart e.V. und Samaritan’s Purse

Ihr Anerkennungspraktikum absolvierte Neuhaus beim Berliner Verein Neustart – christliche Lebenshilfe e.V. unter Leitung von Gerhard Schönborn. Der Verein betreibt ein CafĂ© am Straßenstrich in der Berliner KurfĂŒrstenstraße.

Hervorgegangen ist Neustart aus einem zuvor am gleichen Ort betriebenen „Drogenhilfeprojekt“ der US-amerikanischen umstrittenen Organisation Teen Challenge, der unter anderem das Angebot sog. Konversionsbehandlungen nachgesagt wird. Im Archiv des Schwulen Museum Berlin befindet sich eine BroschĂŒre mit dem Titel „Homosexuelle Lesbische Onanie“. Neustart e.V. gibt selbst auf seiner Homepage an, aus Teen Challenge hervorgegangen zu sein.

Quelle: Schwules Museum Berlin, Instagram

Heute teilt sich Neustart seine RĂ€umlichkeiten an der KurfĂŒrstenstraße mit Alabastar Jar, einem Projekt der aus den USA stammenden evangelikalen Organisation Samaritan’s Purse. Samaritan’s Purse ist in Deutschland vor allem auf Grund ihrer umstrittenen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bekannt ist. Geleitet wird Samaritan’s Purse vom US-Evangelikalen Franklin Graham – den auch Trumps Jesus-Vergleiche nicht von seiner UnterstĂŒtzung fĂŒr den US-PrĂ€sidenten abhielten.

Neustart und Samaritans Purse sind ebenfalls Mitglied bei ggmh, Schönborn ist Mitglied im Vorstand.

Zitate-Kartell fĂŒr die „Welt ohne Prostitution“

An Neuhaus sieht man, wie eng die Anti-Sexarbeitsbewegung kooperiert.

Die Bewegung zitiert sich selbst und macht dabei auch vor wissenschaftlich fragwĂŒrdigen Daten keinen Halt, die auf diesem Wege oft erhebliche Reichweite und – trotz gegenlĂ€ufiger wissenschaftlicher Erkenntnisse – nicht selten eine „Schein-SeriositĂ€t“ erreichen.

Dazu kann man durchaus auch das Buch des schwedischen Kripobeamten Simon HĂ€ggström „Im Namen der Frauen“ zĂ€hlen. Im letzten Jahr organisierte die Bewegung fĂŒr den schwedischen Polizeibeamten eine Lese-Reise. HĂ€ggström ist in der Prostitution-Unit in Stockholm tĂ€tig. Community-Berichte von Sexarbeitenden enthalten scharfe Kritik an dieser Einheit.

HĂ€ggström ist aktuell einer der großen „Stars“ der Anti-Sexarbeitsbewegung, der auch in Deutschland durch die Lande zieht und u.a. beim Magazin Emma publiziert. Und auch Neuhaus ist ein großer „HĂ€ggström-Fan“…

Links: Buch „Auf der Seite der Frauen“ von Simon HĂ€ggström; rechts: Simon HĂ€ggström mit Kerstin Neuhaus (Quelle: Instagram, Kerstin Neuhaus)

Die deutsche Fassung von HĂ€ggströms Buch wurde von Kerstin Neuhaus redigiert. Der Einleitungstext wurde von Neuhaus, Klaus Engelmohr und Gerhard Schönborn verfasst. Das „Schweden-verklĂ€rende“ Vorwort stammt von Huschke Mau.

Und auch die “Anstalt” hatte es offensichtlich nicht nötig, diese Polizeiverliebtheit des karzeralen Feminismus kritisch zu hinterfragen.

Der Freiheit-Kongress im Schönblick

Kerstin Neuhaus nahm auch regelmĂ€ĂŸig auf dem u.a. von ggmh, der Evangelischen Allianz Deutschland und Mission Freedom veranstalteten Freiheit-Kongress im christlichen Kongresszentrum Schönblick (Aktion Hoffnungsland) teil. Gerade berichtet FundiWatch hier in einer Beitragsreihe ĂŒber das großaufgezogene Event.

Neben Angeboten zu „Heilenden Ölen“ von DoTerra, ominösen „Befreiungsgebeten“ wie Bethel SOZO (auf dem Kongress 2024), „Bekehrungsgeschichten“ und Lobpreis lassen sich dort zunehmend auch Politiker*innen verschiedener Parteien von Anekdoten christlich-fundamentalistischer Akteur*innen radikalisieren.

KomplexitÀt wird auf solchen Events reduziert, abweichende Stimmen nicht eingeladen und Kritiker*innen lÀsst man lieber vor Ort nicht zu.

Kritischer Umgang mit christlich-fundamentalistischer Gruppen in der Sozialen Arbeit? Fehlanzeige.

ZurĂŒck zum Talk in der Evangelischen Akademie Frankfurt: Dass christlich-fundamentalistische „Rettungs-“ und Missionierungsphantasien nichts mit professioneller Sozialer Arbeit zu tun haben (sollten!) blieb eine Leerstelle der Veranstaltung. Und das, obwohl mit Kerstin Neuhaus eine Multiplikatorin dieser Bewegung auf dem Podium saß.

Vielen FĂŒrsprecher*innen des Sexkaufverbots scheint es völlig egal zu sein, mit welchen Gruppen sie sich bei den Themen Sexarbeit und Menschenhandel einlassen. Dass diese Gruppen ein erhebliches Risiko fĂŒr Schutzsuchende bedeuten können, sollten die VorgĂ€nge im Haus Seenest eigentlich vor Augen fĂŒhren. Doch bislang wird diese Gefahr als “Kollateralschaden” fĂŒr die Durchsetzung der eigenen Ziele billigend in Kauf genommen.

Umso bedauerlicher, dass genau das nun bei einer Veranstaltung eines christlichen Veranstalters völlig ausgeblendet wurde.

Max Uthoff als Lobbyist christlicher Fundamentalist*innen?

In einer Szene der „Prostitutions-Anstalt“ klagt Uthof auf der Couch eines „Psychologen“, man kritisiere in der Sendung die „Liberalisierung des Sexkaufs“ und befinde sich damit in Gesellschaft „von sehr zwielichtigen Typen„.

Uthoff bezieht sich auf die Forderung der CDU/CSU nach einem VergĂŒtungsverbot fĂŒr Sexarbeit. Uthoff wisse ja, dass das Modell nicht „der Weiseheit letzter Schluss sei“ aber im Grunde fĂ€nde er das im Vergleich „mit dem was wir haben richtig. Leider.

Ja, Herr Uthoff, leider! Denn die konkreten negativen Konsequenzen des „Nordische Modells“, das ja in unterschiedlichen Varianten in einigen LĂ€ndern in Kraft ist, sind – wenn man es wissen will – nachlesbar. Doch gerade diese wissenschaftlichen Studien und Erhebungen blendet die „Prostitutions-Anstalt“ selbstgefĂ€llig aus. Stattdessen keilte man gegen die heterogene Sexarbeitsbewegung, die seit Jahrzehnten um Nicht-Diskriminierung und Arbeitsrechte kĂ€mpft.

Vielleicht ĂŒberdenken Sie, lieber Herr Uthoff und liebe Maike KĂŒhl noch einmal, bei welchen Quellen Ihre Redaktion recherchiert und ob diese Informationen seriös sind.

Das christliche Medienmagazin Pro zeigt sich in einem Artikel von Anna Lutz unter der Übersschrift „(Auch) Christen bewegen was beim Thema Prostitutionsverbot“ jedenfalls begeistert von der Sendung:

„So deutlich wurde in einer deutschen TV-Sendung selten fĂŒr ein Prostitutionsverbot geworben! Und dann auch noch in einer Satiresendung
“

Ein Kommentar von Pro auf Facebook zu dem Artikel macht es noch deutlicher. Dort heißt es:

„Dass Uthoff und Co. hier so deutlich werden, liegt nicht nur an der eindeutigen Faktenlage. Sie waren im Vorfeld der Sendung auch im GesprĂ€ch mit Christen. Genauer: Mit der Organisation „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ und anderen Teilnehmern eines Kongresses zum Thema, der ab dem 26. April im christlichen GĂ€stezentrum „Schönblick“ stattfand (PRO berichtete). Sicher nicht die einzige Quelle, aus denen sich die Informationen der Comedians speisten. Aber offenbar eine ĂŒberzeugende.“

Inwieweit „eindeutige Faktenlage“ und Stimmen von „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ miteinander in Einklang zu bringen sind, möge jede*r fĂŒr sich selbst beurteilen. Hier jedenfalls sollte die Redaktion der Anstalt noch einmal ĂŒberprĂŒfen, vor wessen Karren sie sich spannen lĂ€sst.

Dazu wĂŒrde gehören, den eigenen BestĂ€tigungsfehler zu reflektieren und die Forschungslage zur Kenntnis zu nehmen. Denn noch einmal: Wer es wissen will, kann leicht in Erfahrung bringen, welche Ziele die Mitgliedsorganisationen von ggmh verfolgen. Ob deren Arbeit Betroffenen von schwerer Gewalt wirklich hilft, muss u.a. angesichts des Fall Haus SeeNest in Frage gestellt werden.

Die Veranstaltenden des Freiheit-Kongress sind jedenfalls derart von der „Anstalt“ begeistert, dass sie sich wenige Tage nach dem Kongress noch einmal an alle Teilnehmenden wenden. In der entsprechenden Mail heißt es:

„Gerne können Sie sich die Sendung in der Mediathek anschauen und im Anschluss an das ZDF, einen Dank fĂŒr die faktenreiche Sendung und dass zum Thema weitere Sendungen erfolgen sollten schreiben.“

Es folgt ein Link zur ZDF-Mediathek und zum Kontaktformular des ZDF. FĂŒr viele Besuchende des Freiheit-Kongress dĂŒrfte es das erste Mal sein, dass sie dem sonst so verhassten „bösen ÖRR“ ein Lob aussprechen.

Stimmen zur Veranstaltung

Wie bereits erwÀhnt, beteiligte die Evangelische Akademie Frankfurt keine Sexarbeiter*innen am Talk.

Gerade deshalb beenden wir diese Einordnung mit einem Zitat der Sexarbeiterin Athene Pallas:

„Wenn alle ĂŒber unsere LebensrealitĂ€t sprechen, aber Sexarbeitende selbst nicht als Expert*innen anerkannt werden, wird uns die Deutung ĂŒber unser eigenes Leben entzogen. Wir werden zum Objekt einer Debatte, statt als politisch denkende und handelnde Menschen ernst genommen zu werden.

Dazu kommt: Sexarbeitende, die widersprechen, werden gezielt diffamiert – als EinzelfĂ€lle, als privilegiert, verblendet oder Teil der „Lobby“. So wird uns nicht nur widersprochen, sondern die LegitimitĂ€t abgesprochen, ĂŒberhaupt mitzureden.

Das ist nicht nur verletzend. Das ist EntmĂŒndigung – und ganz klar eine Form von Gewalt.“

Instagram
Fundiwatch at Bluesky
Bluesky
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner